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Meiner Meinung nach ist im gegenwärtigen Zeitpunkt die Klarstellung der Forsch ungsmethoden, auf Grund deren Psychologen und Soziologen zusammenarbeiten könnten, die dringendste Aufgabe. Daher bezieht sich alles, was ich im Folgenden sage, letzten Endes auf die Problematik der Forschungsmethoden.
Ich bin mit den meisten Aufstellungen Dr. Glovers einverstanden, nicht nur mit seiner allgemeinen Einstellung zur Forschung, sondern auch mit der Forderung, dass eine neue Forschung nur dann erfolgreich sein kann, wenn ein theoretisches Schema gegeben ist, das sowohl die zu lösenden Probleme als auch die Forschungsgebiete, die den verschiedenen Beobachtern zugewiesen sind, gegen einander klar abgrenzt. Ein blosses Anhäufen von Tatsachen führt zu keinem Resultat. Ich gebe auch zu, dass es richtig ist, mit den pathologischen Fällen zu beginnen, aber ich beeile mich hinzuzufügen: vorausgesetzt, dass wir nicht vergessen, das gleiche Mass von Aufmerksamkeit dem sogenannten normalen Verhalten zuzuwenden. Meine Bemerkungen beziehen sich jedenfalls hauptsächlich auf das letztere. Ich bin des weiteren ebenfalls der Meinung, dass wir nicht mit solchen umfangreichen Einheiten wie die „Gesellschaft an sich“ oder der „Krieg an sich“ beginnen sollten. Solche Einheiten können nicht mit Erfolg zum Gegenstande der Forschung gemacht werden, teils, weil z.B. der Krieg auf verschiedene Gruppen eine verschiedene Wirkung übt, und teils, weil die Gesellschaft an sich der unmittelbaren Beobachtung nicht zugänglich ist. Daher mag es wünschenswert sein, kleinere Gruppen zu finden, an denen die Wirkungen des Krieges genau studiert werden könnten, wiewohl ich, wie Sie später sehen werden, der Ansicht bin, dass Gruppen nicht die einzigen Einheiten sind, die sich der Beobachtung zugänglich erweisen. Ich möchte die Aufzählung aller jener Punkte, in denen ich mit Dr. Glover einig bin, nicht abschliessen, ohne darauf hinzuweisen, wie sehr ich seinen Zugriff zu würdigen weiss, in dem er gewisse soziale Insti