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Dieser Vortrag unternimmt den Versuch, durch Untersuchung der Erlebnisse von Patienten beim Einsetzen des Insulin- und Cardiazolschocks und beim Erwachen daraus die Wirkung dieser beiden Therapien der Erklärung näher zu bringen.
Man versetzt zuerst mittels Schocks die Patienten in eine weitgehende Abhängigkeit vom Arzt. Beim Erwachen sieht man, dass kindliche Gefühlsbeziehungen mit der Aussenwelt von den Kranken angeknüpft werden. Der Arzt und die Pfleger werden als Retter vom Tode angesehen. Die Kranken klammern sich förmlich an sie an. Der Arzt muss diese Tendenz ausnützen, um neue Objektbeziehungen herzustellen, was um so leichter geschehen kann, als er den Patienten, getrieben von unbewussten Schuldgefühlen (Stärcke), grosse Sorge und Aufmerksamkeit widmen wird.
Rh. Feith (Oegstgeest, Holland)