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De Monchy schildert in einem sehr klaren Vortrag die normale Pubertätsent-wicklung und die Abweichungen vom Normalen. Er unterscheidet Verwahrlosung durch zu wenig Liebe und durch zuviel Liebe und weiter die neurotischen Störungen. Bei der Besprechung der letzteren werden die Ausführungen Anna Freuds („Das Ich und die Abwehrmechanismen“) besonders hervorgehoben. De Monchy vermutet, dass die Angst vor der grossen Triebstärke eigentlich eine Angst vor den kindlich-passiven Formen der Libido ist. Man möchte gerne gelegentlich mehr darüber vernehmen.
Die Massnahmen, die bei der Verwahrlosung zu treffen sind, werden eingehend be-sprochen, ebenso die Schwierigkeiten der Analyse von Pubertätsfällen. Die Technik dieser Analysen ist eine Mischung der Erwachsenenanalyse und der Kinderanalyse; in einer Pubertätsanalyse soll zugleich ein Stück Erziehung enthalten sein.
Rh. Feith (Oegstgeest, Holland)