You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Blanton diskutiert einen verbürgten Fall von Heilung einer jahrelangen Lungen-, Knochen- und wahrscheinlich auch Nierentuberkulose in Lourdes. Es gelingt ihm, den Leser zu überzeugen, dass psychische Kräfte für diese Wunderheilung verantwortlich sein müssen. Dagegen bleiben die Natur dieser psychischen Kräfte und die Wege, auf denen sie wirken, dunkel. Es handelt sich, meint Blanton, darum, dass verzweifelte Menschen, die jede Lebenshoffnung aulgegeben haben, sich einer Mutterfigur restlos hingeben können: „Ich meine, dass es nach dem, was wir in Lourdes gesehen haben, gerechtfertigt ist, unsere vorläufige Meinung dahin wiederzugeben, dass Prozesse, die in die Richtung auf den Tod hinliefen, nicht nur aufgehalten, sondern umgekehrt wurden; und die Libido, die dabei befreit wurde, stand dem Individuum für die Wiederher stellung seiner Gesundheit zur Verfügung.“
O. Fenichel (Los Angeles)