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Keine Übertragung ist ideal, d. h. unbeeinflusst von der Persönlichkeit des Analytikers und den aktuellen Ereignissen in der Analyse. Der Analytiker mag versuchen, nichts zu sein als ein Spiegel; er kann dennoch nicht vermeiden, dass seine eigenen Affekte sein Verhalten bestimmen. Die Autoren machen darauf aufmerksam, dass verschiedene Analytiker trotzdem, im ganzen genommen, ungefähr gleich gute Resultate erzielen —wenn nur grobe Fehler vermieden werden. Es wäre unrichtig zu fordern, dass der Analytiker frei von Affekten sei; aber er soll die Selbstkenntnis und die Selbstkontrolle besitzen, ohne die sich grobe Fehler nicht vermeiden lassen.
Ref. möchte gern eine kritische Bemerkung an die Besprechung dieser interessanten Arbeit anschliessen: Die Autoren rechnen auch den Zeitpunkt, zu dem eine Deutung gegeben werden soll, sowie teilweise auch den Inhalt der Deutungen unter die „Haltungen“, die von der Persönlichkeit des Analytikers abhingen. Wir geben gewiss zu, dass auch auf diesem Gebiete gewisse persönliche Imponderabilien mitspielen müssen; aber es gibt eine objektive Lehre von der Dynamik und Ökonomik der Deutung.
O. Fenichel (Los Angeles)