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Hartmann begann in seiner umfassenden Arbeit „Ich-Psychologie und Anpassungs-Problem“1 u. a. eine Diskussion des Begriffes der „Normalität“. In der vorliegenden Arbeit setzt er diese Diskussion eingehender fort. — Es sei sehr schwer, eine brauchbare Definition für „psychische Gesundheit“ zu finden. H. beschränkt sich deshalb darauf, mögliche und wirklich vorgeschlagene Definitionen zu kritisieren. Psychische Mechanismen als solche können niemals als Kriterien für Abnormalität benützt werden; „Normalität“ ist sicher nicht identisch mit „durchschnittlich“; Symptomfreiheit ist kein genügender Beweis für Gesundheit; andere Definitionen, die vorgeschlagen wurden, erweisen sich als praktisch unbrauchbar. Es stellt sich heraus, dass der Begriff „Gesundheit“ immer subjektiv ist und moralische Faktoren mit enthält. — Unter den üblichen Definitionen der Gesundheit gibt es zwei Extreme. Auf der einen Seite hat man versucht, rationelles Handeln zum entscheidenden Kriterium zu machen, auf der andern Seite Freiheit der Triebe. Beides sei falsch, und beides sei nicht eindeutig, besonders nicht