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Der dritte Band des Jahrbuches der Psychoanalyse erscheint in einem anderen Verlage und in neuer Ausstattung. Wir hoffen, daß die Zusammenarbeit mit einem auf dem Gebiete der Medizin und Psychologie international so angesehenen Verlage wie Hans Huber die Verbreitung des Jahrbuches weiter fördern möge. Der Erfolg der ersten beiden Bände macht es möglich, diesen Band in höherer Auflage als bisher drucken zu lassen. Möge unser Optimismus recht behalten. Wir danken unserem neuen Verleger für seine Aufgeschlossenheit für unsere Absichten und Wünsche. Es ist uns aber auch ein Bedürfnis, an dieser Stelle unserem bisherigen Verleger, dem Westdeutschen Verlage in Köln und Opladen und dessen Verlagsleiter für die Publikation der ersten beiden Bände und seine Bereitschaft, das damals so ungewisse Unternehmen zu fördern, wie für sein Verständnis für die Motive unseres Wunsches nach einem Verlagswechsel zu danken.
Unser Grundsatz, Theorie und praktische klinische Probleme in ausgewogenem Verhältnis zu bringen, wurde beibehalten. Da auch die theoretischen Beiträge dieses Bandes «kliniknah» sind, liegt jedoch der Akzent stärker als früher auf Beiträgen zur psychoanalytischen Praxis. Der Wunsch eines amerikanischen Rezensenten des ersten Bandes, es möchten künftig mehr «home-grown papers» und weniger Nachdrucke anderssprachig bereits veröffentlichter Arbeiten erscheinen, ist diesmal erfüllt. Lediglich van der Leeuws Vortrag über die Auswahlkriterien für die psychoanalytische Ausbildung ist bereits in englischer Sprache erschienen. Er ist aber für alle, die mit diesem komplizierten, aber praktisch so entscheidenden Problem zu tun haben, so bedeutsam, daß es uns notwendig erscheint, ihn in vollem Wortlaut in deutscher Sprache zugängig zu machen.
Alle anderen Arbeiten sind Erstveröffentlichungen. Fünf Verfasser gehören der jüngeren, aber zum Teil in der Literatur bereits wohlbekannten, Psychoanalytikergeneration an, die nach der Wiedergründung eines deutschen Zweiges der Internationalen