You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Die Neuausgabe von Heinz Hartmanns «Ich-Psychologie und Anpassungsproblem» (Klett, Stuttgart, ) stellt diesen bedeutenden Beitrag zur psychoanalytischen Theorie erneut in Deutschland zur Diskussion. Hartmanns Ausführungen wurden 1937 vor der Wiener Psychoanalytischen Gesellschaft vorgetragen, die Arbeit erschien 1939 zum erstenmal in der «Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse und Imago». Seitdem hat Hartmann zusammen mit Ernst Kris und Rudolph M. Löwenstein verschiedene Motive dieses Buches weiter ausgearbeitet. Diese Arbeiten, auf die in Anmerkungen der Neuausgabe verwiesen ist, haben die theoretische Diskussion innerhalb der Psychoanalyse in den letzten 25 Jahren wesentlich bereichert. Die Neuausgabe von «Ich-Psychologie und Anpassungsproblem» gibt Gelegenheit, einige prinzipielle Positionen Hartmanns durch kritische Analyse des ersten1 grundlegenden Beitrags zu klären.
Der lockere Vortragsstil des Hartmannschen Buches bringt es mit sich, daß die Systematik der Ausführungen nicht auf den ersten Blick zu übersehen ist. Man hat den Eindruck, daß mehrere Themenkomplexe in der Darstellung miteinander eng verflochten sind. Dem soll zuerst nachgegangen werden, um eine Übersicht über die Themen und Intentionen Hartmanns zu gewinnen.
Ein wichtiges Moment der Hartmannschen Ausführungen tritt gleich zu Beginn deutlich hervor: die Erweiterung der psychoanalytischen