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Seit der Einführung der psychoanalytischen Behandlungstechnik hat man sich immer wieder bemüht, eine Verbesserung, eine Steigerung der Wirksamkeit des klassischen Verfahrens zu finden. Zahlreiche Modifikationen der klassischen Technik wurden ersonnen, ausprobiert, meistens bald heftig kritisiert und als unzulässige Abweichungen angesprochen, weil fast immer nachgewiesen werden konnte, daß jede Änderung der Technik auch das hohe, weitgestreckte Ziel der Freudschen Psychoanalyse - die möglichst vollständige, freie Entfaltung der Persönlichkeit - verrät. Insbesondere gilt das für die Behandlung der klassischen Übertragungsneurosen. Hingegen hat die Benutzung der sogenannten Parameter für die Therapie bei Psychosen und Border-line-Fällen, bei Delinquenten und Süchtigen recht weit verbreitete Zustimmung gefunden, wiewohl die hier vorliegenden Probleme zur Zeit noch keiner definitiven Entscheidung zugeführt sein dürften.
Ein besonderes Kapitel bilden diejenigen Maßnahmen, die mittels einer gewissen Aktivität auf Seiten des Analytikers in summa dahin zielen, die Dauer der analytischen Kur zu verringern. Die Kritik zentriert sich hier auf eben gerade die Aktivität des Analytikers. Man sieht in ihr einen Gegensatz zur klassischen passiven Haltung der konservativen Analytiker, und seit S. Ferenczis2 Vorschlägen gehen die Meinungen hin und her. In jüngster Zeit hat S. LOrand