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Am 2. April haben das Berliner Psychoanalytische Institut (Karl-Abraham-Institut) und die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung mit dem Tod ihres Mitgliedes und Ehrenmitgliedes, Frau Käte Dräger, im Alter von 78 Jahren, einen schweren Verlust erlitten.
Frau Käte Dräger wurde am 9.6.1900 in Berlin-Schöneberg als Tochter eines Lehrers geboren. Aus einem harmonischen Elternhaus stammend, dürfte ihre Geschwisterrolle, als älteste von drei Kindern, für ihre Entwicklung nicht unwesentlich gewesen sein, galt Frau Dräger doch stets als besonders fürsorglich und sozial engagiert. Überhaupt wurde ihr gesamter Lebensweg von einigen herausragenden Grundzügen bestimmt: Ihr wohl schon im Elternhaus geprägtes pädagogisches Interesse, ein leidenschaftliches, in die Politik zielendes, soziales Engagement, sowie das stete Bemühen, diese Interessenbereiche psychologisch zu vertiefen.
Nach der Reifeprüfung machte sie sich selbständig und lebte, für die damalige Zeit durchaus ungewöhnlich, während ihrer Lehrerinnenausbildung in Berlin, in einer Wohngemeinschaft. Nach bestandener Prüfung trat