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Während meiner fast 30-jährigen Tätigkeit als Psychoanalytiker und Psychotherapeut sind mir zunehmend die großen Unterschiede aufgefallen, die zwischen den wesentlichen Heilfaktoren in der psychotherapeutischen Interaktion mit verschieden tief gestörten Patienten bestehen. In dieser Arbeit1 soll in einem vorläufigen Entwurf versucht werden, Psychotherapie als eine phasenspezifische Interaktion darzustellen, bei der die Heilfaktoren im gleichen Verhältnis wechseln, wie es dem Wechsel der Beziehungsebene des Patienten zu seinem Therapeuten entspricht. Was in der klassischen Analyse als „Parameter“ definiert wurde, kann sich als Heilfaktor von größter Wichtigkeit erweisen, wenn es sich um Patienten handelt, deren Störung schwerwiegender als eine Neurose ist. Diese Arbeit ist ein vorläufiger Bericht über eine umfassendere, in Vorbereitung befindliche Studie. Es ist daher eine abgekürzte Beschreibung notwendig, die zeitweise schematisch oder allzu vereinfacht erscheinen mag. Ich hoffe, daß dieser Eindruck in einer künftigen, ausführlicheren Darstellung der erwogenen Gedankengänge modifiziert werden kann.