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Die folgenden Ausfährungen zu unserem Thema basieren auf dem wissenschaftlichen Austausch mit Wolfgang Loch. Loch legt den Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit auf die Objektbeziehungspsychologie (G. Jappe; C. Nedelmann, 1980). Das impliziert für die Therapie die Forderung, dem Patienten so zu helfen, daß er sich von sterilen Abhängigkeiten lösen und zu einer Entfaltung der in ihm angelegten Potentiale an kreativem Leben finden kann. So ergab sich in der klinisch-therapeutischen Tätigkeit als weiterfährendes Problem, den somatisch erkrankten Patienten auch vor dem Hintergrund seiner aktualisierten frühen Konflikte zu verstehen, Konflikten, denen er nun von neuem hilflos ausgesetzt ist. Diese Einstellung zum kranken Menschen ist nunmehr Ausgangspunkt der Überlegungen geworden, die sich um die Bewältigung des omnipotenten Objekts drehen. Anhand einer Studie zur Psoriasis sollen die Thesen erläutert werden.
Was regte uns gerade zur näheren Betrachtung dieses Krankheitsbildes an? Meine Mitarbeiter in Ulm und ich suchten nach psychoanalytischen Arbeiten über Hauterkrankungen und stießen auf Quellenmaterial, das uns zu erstaunlich aufschlußreichen Darstellungen führte, die nicht zur Fachliteratur zu rechnen sind.
Wir entdeckten eine kurze Arbeit, verfaßt von zwei amerikanischpersischen Autoren: Mohammed Shafii und Sharon Lee Shafii (M. Shfii, S. L. Shafii, 1979).