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„Aus Morgenduft gewebt und Sonnenklarheit Der Dichtung Schleier aus der Hand der Wahrheit“
Die Quintessenz dieses Themas könnte lauten: Auch Männer dürfen Frau beziehungsweise Mutter sein.
Sowohl Freuds Darstellung des „Leonardo da Vinci“ wie manche Überlieferungen aus Religion und Mythos bringen dafür Beweise.
Um diesem Thema gerecht zu werden, sei uns Freuds Schrift der Wegweiser für die vier folgenden Entwicklungsstufen:
Freuds Wahl des Leonardo oder wie man als Fünfzigjähriger zu einem brüderlichen Ahnen, zu einer Mutter kommt und sich derart Jugend und Schaffensquelle sichert.
Weitere Erörterung dieser Wahl an Hand der Betrachtung des Gemäldes „Heilige Anna selbdritt“, welche uns das Verständnis für das Werk des Leonardo, vor allem aber dessen kostbaren Sinn für Freud vertieft. Diese Betrachtung dient uns als Einleitung und Begleitung eines der „Selbdritt“ verwandten Motivs und zwar:
Der historisch-religiösen Parallelentwicklung zu dem individuellen Fund Freuds: Von den „Großen Müttern“ zu ihrer Gestaltung als Nut bei den Ägyptern, als Maria bei den Christen unter besonderer Aufmerksamkeit für Mutter Catarina des Leonardo und Mutter Amalia des Freud.
Freuds List mit sich selbst via Leonardo. Sie erlaubt sowohl ihm als uns, das unter der Vaterthematik versteckte „einzigartig Mütterliche“ sichtbar zu machen.