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Auf den Versuch einer biographischen Darstellung in Stefan Zweigs Schrift „Die Heilung durch den Geist“ (1931) antwortet Freud dem Autor: „Daß einem das eigene Portrait nicht gefällt, oder daß man sich in ihm nicht erkennt, ist eine gemeine und altbekannte Tatsache. Darum eile ich, meiner Befriedigung Ausdruck zu geben, daß Sie das Wichtigste an meinem Fall richtig erkannt haben. (…) Sonst könnte ich es beanstanden, daß Sie das kleinbürgerlich korrekte Element an mir allzu ausschließlich betonen, der Kerl ist doch etwas komplizierter; zu ihrer Schilderung stimmt nicht, daß ich doch meine Kopfschmerzen und Müdigkeiten gehabt habe, wie ein anderer, daß ich leidenschaftlicher Raucher war (ich wollt ich war es noch), der der Zigarre den größten Anteil an seiner Selbstbeherrschung und Ausdauer in der Arbeit zugestand, daß ich bei aller gerühmten Anspruchslosigkeit viel Opfer für meine Sammlung griechischer, römischer und ägyptischer Antiquitäten gebracht und eigentlich mehr Archäologie als Psychologie gelesen habe, daß ich bis zum Krieg und einmal nachher wenigstens einmal im Jahr für Tage oder Wochen in Rom sein mußte“ (1960a, S. 420 f).
Die in der eben zitierten Textstelle preisgegebenen biographischen Details wirken auf Cremerius (1971), der in einem „S. Freud - ein großer Verhüller“ überschriebenen Artikel die subtilen Verbergungsstrategien Freuds gegenüber seinen Biographen nachzeichnet, „in ihrer