You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der 33. IPV-Kongreß fand von Sonntag, dem 24. Juli, bis Freitag, den 29. Juli 1983, in Madrid statt. Das wissenschaftliche Programm wurde von den Teilnehmern äußerst positiv aufgenommen, und die gesellschaftlichen Veranstaltungen waren, dank der unübertrefflichen Gastfreundschaft unserer spanischen Kollegen und ihrer Ehegatten, hervorragend, Es gab 1590 Anmeldungen. Die Veranstaltungen wurden die ganze Woche hindurch sehr gut besucht.
Obwohl die wissenschaftlichen Veranstaltungen ursprünglich am Montag, dem 25. Juli, beginnen sollten, wurde zu Ehren Anna Freuds eine Gedenkfeier am Sonntagabend abgehalten. Die Veranstaltung wurde von Dr. Limentani, dem Präsidenten der IPV, geleitet, der über die Arbeit Anna Freuds und ihre Bedeutung für die Internationale Psychoanalytische Vereinigung als auch für die psychoanalytische Bewegung schlechthin sprach. Es folgten eine Arbeit von Professor Albert J. Solnit über die Beiträge Anna Freuds zur Psychoanalyse des Kindes sowie eine Arbeit von Dr. Clifford Yorke über Anna Freuds Beiträge zur Psychoanalyse des Erwachsenen. Zum Schluß der Veranstaltung wurde ein Film über die Familie Freud gezeigt, der auch Kommentare und Bemerkungen von Anna Freud enthielt. Dies war ein denkwürdiges Ereignis. Das Thema des Kongresses war: „Der Psychoanalytiker bei der Arbeit: klinische Darstellung (Kind, Jugendlicher, Erwachsener), die darauf zielen, die wechselseitige Beeinflussung zwischen Analytiker und Patienten im analytischen Prozeß zu demonstrieren und zu untersuchen.“ Die Wahl dieses Themas, die vom Programmkomitee getroffen wurde, sollte dazu anspornen, sich klinische Fragen, die einen Teil der täglichen Arbeit eines jeden Psychoanalytikers ausmachen, anzuhören und miteinander zu erörtern.
Der wissenschaftliche Teil des Programmes begann am Montag, dem 25. Juli. Der Eröffnung des Kongresses durch Adam Limentani folgte eine Einleitung von Leonard Shengold (Vorsitzender des Programmkomitees). Im weiteren Verlauf des Vormittags stellte Anne-Mar