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Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts widmete die Geisteswissenschaft ihre Aufmerksamkeit verstärkt der griechischen Kultur und damit auch der griechischen Mythologie. Diesem Interesse schloß sich die Psychoanalyse an; Freud selbst setzte sich mit dem Mythos auseinander. Seit diesen Anfängen hat sich die psychoanalytische Mythenforschung jedoch weiterentwickelt und manche Veränderung erfahren.1
Freud sah zunächst eine Analogie zwischen Mythos, Traum, Tagtraum und Neurose:
Jedes dieser Phänomene hat etwas Latentes, etwas Unbewußtes zum Inhalt.
Dieser unbewußte Inhalt wird jeweils auf die gleiche Weise verzerrt und entstellt.