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In seiner Besprechung meines Versuchs über psychologische Aspekte der Freud-Jung-Korrespondenz rügt mich Blomeyer (1985) wegen der Nichtbeachtung eines bedeutungsvollen Ereignisses. Blomeyer hat Recht: Ich habe in meinem Versuch nirgends das Komitee (: 86-203) erwähnt, das Juli 1912 mit Wissen und Einwilligung Freuds auf Jones' Vorschlag gebildet und vor Jung geheimgehalten wurde. Mir kam dessen mögliche Bedeutung für die Freud-Jung-Beziehung nie in den Sinn, und Blomeyer mag Recht haben, daß dessen Erwähnung am Platze gewesen wäre. Er gibt nun in seiner Besprechung eine kurze Beschreibung der Folgen, die die Bildung und Geheimhaltung des Komitees gehabt haben soll. Ich will im Folgenden seine Darstellung überprüfen und nehme vorweg, daß die Überprüfung der Tatsachen seine Behauptung nicht bestätigt. Ich bin ihm aber dankbar, meine Aufmerksamkeit auf diesen Mangel gelenkt zu haben, was mir den Anlaß gibt, einiges in meinem Versuch Unterlassene nachzuholen. Um die interessante These Biomeyers zu überprüfen, muß ich etwas weiter ausgreifen und zuerst über die wechselseitige Beziehung Freud-Jung im Jahre 1912, ehe Jung im November für eine Vortragsreise nach den Vereinigten Staaten fuhr, berichten. Das Jahr 1911 war mit einer leichten Verstimmung geendet. Freuds Neujahrswünsche vom 28.12. 1911 waren noch von einem Brief vom 31. Dezember gefolgt. Gegen Schluß bringt Freud seine Patientin C auf, die sich anscheinend bei Jung und möglicherweise auch bei Riklin über sein Verhalten beklagt hatte.