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Psychoanalytische Kongresse, Symposien, Vorträge und Versammlungen aller Art wären ohne Identifikation mit den Zielen und Idealen der Psychoanalyse und unserem analytischen Erbe nicht möglich. Identifikation ist ein wesentlicher Bestandteil nicht nur dieser, sondern aller Begegnungen, aller sozialen und emotionalen Beziehungen und jeglicher Kommunikation. Sie ist sozialen Prozessen, Gruppenprozessen und dem analytischen Prozeß inhärent. Nicht nur die Referenten und die Zuhörer dieses Kongresses identifizieren sich miteinander, sondern auch Eltern und Kinder, Ehemann und Ehefrau. Zwischen Verwandten und Generationen bestehen intrafamiliäre Identifikationen, und die Probeidentifikation ist eine Komponente jeglicher Empathie und aller freundschaftlichen Beziehungen.
Bedauerlicherweise kann ich hier nur einige wenige Autoren und Referate auswählen. Ich möchte weder eine detaillierte Zusammenfassung des Kongresses geben noch die ausgewählten Referate eingehend darstellen oder in aller Breite diskutieren. Anstelle dessen werde ich einige Gedanken und Formulierungen aufgreifen, die mir wesentlich und anregend erscheinen und sich mit meinen eigenen Anmerkungen zum Thema verbinden lassen. Drei umfassende, fundierte Arbeiten von Etchegoyen (1985), Kanzer (1985) und Widlöcher (1985), die bereits vor dem Kongreß veröffentlicht wurden, haben unser Verständnis des Identifikationsbegriffs, seiner Entwicklung und technischen Anwendung sowie