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„Die Menschen haben es … immer gewußt. daß sie einmal einen Urvater besessen und erschlagen haben.“ (S. Freud)
„Ein Märchen aus uralten Zeiten Das kommt mir nicht aus dem Sinn.“ (H. Heine, „Lorelei“)
Der Todestrieb von 1920 habe, so meinen viele Autoren und Schriften, nicht die geziemende Würdigung seines Schöpfers Freud in dessen folgenden Werken gefunden. Man kann das nur bejahen. Nach Jenseits des Lustprinzips,1 dessen Vorläufer Zur Einführung des Narzißmus2 war, hat Freud viel mehr als seine metapsychologische Hypothese des Todestriebes die zweite Topik - Ich, Es, Über-Ich - ausgeführt.
Handelt es sich um eine Veränderung bei dem Autor? Das ist mein Standpunkt, gestützt auf die sorgfältige Lektüre von Der Mann Moses und die monotheistische Religion:3 Ich bin der Überzeugung, Freud habe mit seinem letzten psychoanalytischen Roman die Spur dieser Opferung des Todestriebes verwischt.
Da dieser Begriff sich bei den Nachfolgern größerer Beliebtheit erfreut als bei Freud selbst, wollen wir auf mehrere Feststellungen und Exclamationen Freuds zurückkommen, die ich nur kurz anführe: In Jenseits des Lustprinzips stellt Freud fest, er arbeite mit einer Gleichung