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Ausgangspunkt meiner Überlegungen war die Anregung von Hillel Klein, mich mit Verleugnung, speziell Verleugnung in der Sprache zu beschäftigen. Während der Arbeit (Jappe, 1985) daran kam mir die Idee, es müßte im Prinzip möglich sein, das Abwehrgeschehen, das wir mit dem Begriff der sogenannten Mechanismen intrapsychisch zu konzipieren gewohnt sind, als Schicksale von Objektbeziehungen zu begreifen und zu beschreiben. Der Wunsch selbst, Anfang und Gegenstand jeder Abwehr, ist eine Objektbeziehung. Er konstituiert sich aufgrund der „Erfahrung des Befriedigungserlebnisses“, die von der ersten Befriedigung an mit „der Gedächtnisspur der Bedürfniserregung assoziiert bleibt. Sobald dies Bedürfnis ein nächstes Mal auftritt, wird sich, dank der hergestellten Verknüpfung, eine psychische Regung ergeben, welche das Erinnerungsbild jener Wahrnehmung wieder besetzen und die Wahrnehmung selbst wieder hervorrufen, also eigentlich die Situation der ersten Befriedigung wieder hersteilen will. Eine solche Regung ist das, was wir einen Wunsch heißen“ (1900, 571).
Der Wunsch meint also von Anfang an das Bild einer Situation, wennmöglich die Aufhebung der Unterscheidung von Bild und Situation selbst. Diese, dem Seelenleben ursprünglich eigene, unausrottbare Tendenz wird das Lustprinzip genannt. Schon in den Ausführungen der Traumdeutung ist unschwer zu erraten, daß, da ja die Befriedigung nur mit „fremder Hilfeleistung“ erfolgen kann, die Einheit von Bild und Situation die von Mutter und Kind ist. In den „Formulierungen über die