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„Der Terminus Narzißmus entstammt der klinischen Deskription …“, mit diesen Worten beginnt S. Freud seine Arbeit „Zur Einführung des Narzißmus“ (1914). Von P. Näcke wurde mit diesem Begriff 1899, so Freud, jenes Verhalten bezeichnet, „bei welchem ein Individuum den eigenen Leib in ähnlicher Weise behandelt wie sonst den eines Sexualobjekts, …“.
S. Freud war aufgefallen, „… daß einzelne Züge des narzißtischen Verhaltens bei vielen mit anderen Störungen behafteten Personen gefunden werden, …“. Er hatte wahrgenommen, daß an Dementia praecox (Kraepelin) erkrankte Personen ihr Interesse von der Außenwelt (Personen und Dingen) ganz abgewandt haben; „infolge der letzteren Veränderung entziehen sie sich der Beeinflussung durch die Psychoanalyse, werden sie für unsere Bemühungen unheilbar.“ (Da unerreichbar statt unheilbar zu erwarten gewesen wäre, vermute ich, daß S. Freud schon hier, ohne explizit darüber Mitteilung zu machen, mit Gedanken, den Todestrieb betreffend, beschäftigt war, die er erst 1920 ausführte, und daß in seinem Denken eine Verbindung zwischen Narzißmus und Todestrieb nicht ausgeschlossen war. Gestützt wird diese Annahme dadurch, daß er 1937 Widerstände gegen die Analyse überhaupt, wie er sie bei narzißtischen Menschen beschrieben hatte, und „somit gegen die Heilung“ interpretiert als unverkennbare Hinweise auf das Vorhandensein des Todestriebes.) Für Freud weist der Größenwahn dieser unerreichbaren Patienten den Weg, wohin sich die den Objekten entzogene