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L. L. Clifford veröffentlichte das Märchen „Der hölzerne Toni“ im Jahre 1892 in einer Sammlung unter dem Titel „Last touches and other stories“. Mrs. Clifford war eine britische Schriftstellerin und Dramaturgin, schrieb aber auch eine Anzahl von Büchern für Kinder. Die Geschichte, mit der wir uns hier befassen, wurde in einem ihrer Beiträge veröffentlicht. Vor einiger Zeit wurde dieses Märchen von J. Cott wiederveröffentlicht, und zwar in seinem Buch „Beyond the looking-glass“, einer Sammlung von Märchen und Phantasiegeschichten aus der Viktorianischen Zeit. Über einige Jahre benutzte ich Märchen, um Klinikern und Erziehern die Wahrheit hinter den Märchen bewußt zu machen. Dieses spezielle Märchen, mir bisher unbekannt, wurde für mich zu einer großen Überraschung.
Ich wollte die Seminarteilnehmer mit dem Material bekannt machen, das für Kinder in der Viktorianischen Zeit benutzt wurde und hier entdeckte ich eine faszinierende Geschichte, die es erlaubt, das Leben und damit die innere Welt eines schwer gestörten Kindes zu entdecken. Hat die Autorin dieses Märchen benützt, um ein schmerzliches persönliches Erlebnis zu beschreiben, hat sie den Schmerz und die Verzweiflung überwunden, indem sie etwas sehr Nahes als fern in einem anderen Land geschehend beschrieb? Oder war sie möglicherweise der objektive Beobachter, der solche Kinder gesehen hat und uns sowohl am Schmerz der Kinder als auch an dem der Eltern teilnehmen lassen wollte? Beobachtet sie andere oder übergibt sie uns indirekt autobiographisches Material?