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Theophile Gautier schrieb: „Hoffmann ist in Frankreich populärer als in Deutschland. Jeder liest seine Geschichten, sie gefallen der Concierge wie der Dame, dem Künstler wie dem Krämer.“ (Faris 1980 S. 196). Die starken Veränderungen, die Barbier und Carre, die Verfasser des Librettos, den Stoffen zuteil werden ließen, waren von einem Publikum, dem Hoffmanns Werke vertraut waren, leichter hinzunehmen, zumal man an Hoffmann das Skurrile und Groteske, das die Textdichter hervorhoben, besonders schätzte.
Schon in seiner Jugend, als Offenbach noch vor allem als Cellovirtuose berühmt war, verglichen ihn die Zeitgenossen mit Figuren von Hoffmann. In der Zeitschrift “L'Artiste“ stand:
„Wenn sein Bogen die Saiten vibrieren läßt, dann scheint sich zwischen dem Künstler und seinem Instrument eine jener geheimnisvollen Verbindungen anzubahnen, von denen Hoffmann so wunderbar erzählt hat. Mit seinen langen Haaren, seinem schmalen Wuchs und seiner geistvollen Stirn könnte man ihn für eine Gestalt aus den phantastischen Erzählungen Hoffmanns halten.“ (Jacob 1969, S. 34)
Und Kracauer beschreibt den späten Offenbach so:
„Hatte er in seiner Jugend an eine der Figuren Hoffmanns erinnert, so war die Ähnlichkeit dadurch entstanden, daß er über die Dämonie der Welt mit einer Ausgelassenheit hinweggetanzt war, die ihrerseits dämonisch wirkte. Als ein dem Tode verfallener Mensch glich er ihm selbst,