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Das Konzept der Transposition wurde konstruiert, um den wichtigsten Aspekt der Psychologie der Kinder von Überlebenden zu definieren.1 Es bezieht sich auf ein bereits von Barocas und Barocas2 beschriebenes Phänomen:
„Die Kinder der Überlebenden zeigen Symptome, die man von Kindern erwarten würde, die selbst den Holocaust erlebt haben. Die Kinder fühlen, daß der Holocaust das Ereignis ist, welches ihr Leben am nachhaltigsten geprägt hat, obwohl der Holocaust sich vor ihrer Geburt ereignete“.3
Als ich über eine Patientin berichtete, deren Vater ein Überlebender war, beschrieb ich, wie diese gleichzeitig in ihrer eigenen Gegenwart als auch in der Vergangenheit ihres Vaters lebte.4 Dennoch konnte man nicht