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I. „Philosophie macht nur gegebene Begriffe deutlich“ (I. Kant, Logik, 1800, A95).
II. „Ich … darf mich bei dem rückschreiten den Charakter der Analyse überhaupt nicht verwundern, wenn ich am letzten Ende bei derzeit unbestimmbaren Momenten anlange“
Philosophie befaßt sich mit dem Denken. Sie versucht seine „Natur“, sein „Wesen“ denkend zu erhellen, zu begreifen. Sie will wissen, was Denken ist, d. h. seinen Begriff, seine Realdefinition aufzeigen. Dabei weiß man, daß Realdefinitionen uns Menschen als endliche Wesen, die einen „ektypischen“ und keinen „archetypischen“ Verstand besitzen, nie gelingen können. Grundsätzlich ist es also unmöglich, mit den Bestimmungen einer Sache an ein Ende zu gelangen. Denn es gibt kein Transzendentes an sich, an dem wir unsere Vorstellungen, die wir bezüglich der Sachen haben, vergleichen können, mit dem wir sie messen können, so wie man ein Meter Schnur an dem Urmeter in Paris messen kann. Vielmehr ist jeder Versuch der Rechtfertigung eines Begriffes ein Geschehen, das, insofern man grundsätzlich die Methode der argumentativen Diskussion anerkennt, indefinit, und zwar genau deshalb, weil keine Voraussetzung als prinzipiell nicht hinterfragbar anerkannt wird. Damit ist impliziert, daß man alles (anscheinend) unmittelbar Gewußte in Frage stellt, was eine Denkbewegung des „sich absetzenden Wissens“, bedeutet (ich folge hier