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Anläßlich des 34. Internationalen Psychoanalytischen Kongresses in Hamburg zeigte eine Ausstellung Dokumente zur Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland. Der Titel des Katalogs „Hier geht das Leben auf eine sehr merkwürdige Weise weiter…” (Brecht, K., et al. 1985) war einem Brief des von den Nazis ermordeten John Rittmeister an Alfred und Edith Storch in Münsingen entnommen. Diese bedeutende Ausstellung rekonstruierte die Blütezeit der Psychoanalyse, ihre Vernichtung im Dritten Reich und die von Widersprüchen und Rissen gekennzeichnete Zeit seit der Gründung der 1951 in die IPA aufgenommenen deutschen Landesvereinigung. Die Gegenwart ist geprägt einerseits durch die Übernahme einer generischen Bezeichnung „Psychoanalyse” in die Weiterbildungsordnung für Ärzte, eines sog. Zusatztitels, dessen Erwerb die Ausbildung an einem der sehr zahlreichen Institute der 1949 gegründeten „Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie” vermittelt, andererseits durch die Koexistenz zweier wissenschaftlicher Gesellschaften, die sich dem Erbe Sigmund