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In seinem stetigen Bemühen um fortschreitende Differenzierung hat der Mann immer seine Überlegenheit über andere Arten und über die weiblichen Mitglieder der eigenen Art verteidigt. Im Sozialverhalten einiger Primaten wird Dominanz durch Sich-Aufstellen oder Zurschaustellen gesichert. Diese für männliche Tiere spezifischen Verhaltensweisen können aber auch bei weiblichen Tieren beobachtet werden (82). Bei den höheren Säugetieren bilden männliche Aggression und Sexualität die biologischen Grundlagen für die Überlegenheit. Dabei scheint das Bestreben der Frauen, den Männern nachzueifern, nicht auf die menschliche Spezies beschränkt zu sein.
Der hierarchische Aufbau der Dominanzverhältnisse, die die sozialen Werte bestimmen, verlangt, daß das unreife Kind seiner Mutter untergeordnet ist. Das Umschließen des Embryos, das Halten und Pflegen des Kleinen verschaffen der Mutter Zugang zu dem, was einmal in ihr war, und sie beginnt, das Neugeborene mit ihrem Inneren zu identifizieren, aus