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Als ich mich auf die Kommentierung des Beitrags von Dr. Jacobs vorbereiten wollte, beschloß ich, mir die Sache einfacher zu machen und ihn in meinen tragbaren Computer einzutippen. Tatsächlich hatte ich es vorher nie für notwendig gehalten, einen Text vollständig abzuschreiben. Abgesehen davon, daß diese Schreibarbeit für mich ungewohnt war, fiel mir an seinem Stil etwas Besonderes auf, das mich bewog, das vom Analytiker wie auch vom Patienten Gesagte in der ersten Person zu schreiben. So kam es zu der für mich außergewöhnlichen Erfahrung, daß ich ein Material so eingab, als stamme es von mir selbst, da ich unabsichtlich den gleichen Beitrag nochmals verfaßte, also Dr. Jacobs einen Zwilling erschuf. … Damit verwandelte ich mich in beide und stand in ihrer Eastside, „side by side“, und sie wiederum traten, ohne es zu wissen, in mein inneres Leben ein.
Jetzt, wo ich dem „wirklichen“ Dr. Jacobs und Ihnen gegenüberstehe, ist dieser Bann gebrochen.
Obzwar ich so nicht zu dem authentischen Analytiker wurde, schuf dieser Einblick in die Praxis meines Kollegen doch eine gewisse Parallelität: bei uns beiden arbeitete der analytische Geist fast experimentell. Vom Kontext ergab sich so eine Zweitausfertigung, die die folgende Frage nahelegte: „Zu welcher Interpretationsmöglichkeit wird der Geist zweier Analytiker jeweils tendieren, wenn beide dem gleichen Material in gleicher Weise zuhören?“
Der erlebnismäßige Zugang zu diesem Material wurde mir durch Dr. Jacobs' unverfälschtem und einer Beichte gleichenden Stil und der Offenlegung