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Ein Kongreßthema, das besser in unsere Zeit gepaßt hätte als „Die geistige Arbeit des Analytikers: Vom Zuhören zum Deuten“, läßt sich kaum vorstellen. In den letzten Jahren waren wir Zeuge einer wachsenden Zahl von Beiträgen, die sich mit dem inneren Erleben des Analytikers befassen, während er zuhört und zu Schlüssen in bezug auf die seelischen Prozesse seines Patienten gelangt. Wenn wir in Übereinstimmung mit dem Gegenstand eines kürzlichen Internationalen Kongresses die Suche nach einem gemeinsamen Grund fortsetzen, können wir sie, glaube ich, hier in den Erfahrungen finden, die wir in dem Standard-Setting der psychoanalytischen Situation teilen. Irgendwann am Tag überlegt sich jeder Analytiker, wie er vom Zuhören zum Deuten gelangt ist. Diese Fragen stehen tatsächlich im Mittelpunkt unseres Interesses.
Wir sind deshalb Mme. Baranger dankbar, die aus ihrer langen und gründlichen Erfahrung an den Beginn ihres Beitrages die realen praktischen Schwierigkeiten stellt, die Analytiker und Analysand zusammenführen. Der Patient kommt aus irgendeinem drängenden Bedürfnis in die Behandlung. Sobald er die Dienste eines Psychoanalytikers in Anspruch genommen hat, spürt der Patient - ob er das nun ausspricht oder nicht -, daß an der Art, in der sein Geist arbeitet, etwas nicht in Ordnung ist, daß etwas sich seiner Kontrolle entzogen hat, und daß dies an Faktoren liegen muß, derer er sich nicht bewußt ist. Andernfalls würde er keinen Psychoanalytiker konsultieren. Die Aufklärung des Einflusses unbewußter Elemente auf psychisches Funktionieren ist das Arbeitsfeld des Psychoanalytikers. Die reale professionelle Beziehung ist ein konstanter Zug der analytischen Situation, und selbst wenn sie von der anstehenden Aufgabe