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Ich möchte Madeleine Baranger für die Darstellung ihres Konzepts des dynamischen Arbeitsbündnisses zwischen Analytiker und Analysand danken. Sie beschreibt dieses äußerst kenntnisreich als ein besonderes Feld der Interaktion, das ständig neu geschaffen wird und für die Analysanden mehr beinhaltet als eine reine Wiederholung vergangener Beziehungen und ständig beide am psychoanalytischen Prozeß beteiligten Personen beeinflußt. Als eine Art Ergänzung zu ihren Ideen hielt ich es meinerseits für förderlich, meine Aufmerksamkeit auf einige spezifische Gedanken, Gefühle und Haltungen zu richten, die für die Art, wie wir psychisch und emotional als Analytiker funktionieren, typisch sind.
Analytiker zu sein ist ein außerordentlich herausfordernder und anstrengender Beruf. Wir bieten eine einzigartige Therapieform, die außer dem Erwerb gründlicher Kenntnisse psychoanalytischer Konzepte die Entwicklung besonderer Fähigkeiten und Einstellungen von uns erfordert. Vom ersten Augenblick unserer Begegnung mit einer hilfesuchenden Person ist unsere Grundvoraussetzung stets präsent, daß nämlich ödipale und präödipale Wünsche, die verdrängt, aber nicht aufgegeben worden sind, häufig Ursachen für Symptome und psychische Störungen darstellen, die das Leben von Erwachsenen dominieren und oft beeinträchtigen. Dieses Konzept beinhaltet die Anerkennung der mysteriösen und beinahe unglaublichen Macht des unbewußten und vorbewußten psychischen Funktionierens, das die Menschen davon abhält, ihre bewußten Wünsche zu erfüllen. Wir halten dies nicht für die alleinigen Ursachen von Symptomen und Problemen, aber es sind diejenigen, für die wir Hilfe anbieten. Im Gegensatz zu denjenigen, die andere Formen der Psychotherapie