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Ich habe Dr. Duncans freimütigen, fesselnden und vorurteilslosen Bericht darüber, wie er „vom Zuhören zur Interpretation“ schreitet, sehr geschätzt. Ich stimme vollauf mit ihm überein, daß die psychoanalytische Welt von heute zunehmend pluralistisch ist, und daß dementsprechend Analytiker nun eine Möglichkeit haben, entweder aus einer Vielfalt verschiedener Methoden des Zuhörens und Eingreifens auszuwählen oder aber zu versuchen, Methoden zu finden, die ihre besten Züge kombinieren. Des weiteren teile ich auch seine Ansicht, daß diese Methoden nicht nur in verschiedenen Systemen psychoanalytischen Denkens und den theoretischen Beiträgen innovativer Denker ihren Ursprung haben, sondern auch in den bewahrten persönlichen Glaubenssystemen, die jenes Rohmaterial waren, das durch die Erfahrung unserer Erziehung und Bildung mehr oder weniger gestaltet wurde. Der letztere Punkt verdient betont zu werden. Dr. Duncan spricht durchweg und keineswegs ungerechtfertigt, im Feierton; jedoch hat auch der Pluralismus seine Schattenseite. Zu dieser Schattenseite gehören unvereinbare Auffassungen klinischen Materials, unversöhnliche Unterschiede in Methodik und Interpretation und häufig unentscheidbare Fragen, was den analytischen Vorgang betrifft. Im Interesse der Ausgewogenheit wird folgende Diskussion offeriert, die diese andere Seite neuerer geschichtlicher Entwicklungen artikulieren soll. Ich beschloß, daß Dr. Duncans anschaulicher klinischer Bericht der beste Ausgangspunkt für diese Aufgabe war, denn so wie ich ihn las, wurde mir alsbald klar, daß ich Zeuge einer analytischen Szene wurde und einen analytischen Dialog hörte, der sich von dem dargestellten ziemlich unterschied. Bevor ich mich aber den theoretischen Betrachtungen der durch den Pluralismus auferlegten Bürden zuwende, und auch um