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„Ich glaube mein Leben endete in Auschwitz und das ist ein … ich bin zwar hier, aber in Wirklichkeit bin ich dort und das ist immer noch so, dieser Mechanismus. Deswegen sage ich manchmal scherzhaft, ich habe zwei Geburtsurkunden: eine vom 1. Mai 1945 und die andere vom 27. Juli. So, als ob mein Ende in Auschwitz war und dort beginnt ein Neues … Und ich habe oft versucht mich an mein Leben von Kindheit an zu erinnern … aber da fehlt immer etwas und ich kann den Faden nicht verfolgen.“
J. F. Überlebender von Dachau und Auschwitz (während eines Interviews mit Mitgliedern unserer Gruppe).
Unser Hauptinteresse in der Behandlung oder in dem Versuch, eine psychoanalytische Arbeit mit Überlebenden von Terrorregimen und/oder ihren Angehörigen, seien es Opfer oder Peiniger (Folterer), zu unternehmen, ist den psychodynamischen Aspekten und vor allem der Gegenübertragung gewidmet.
Mit Gegenübertragung meinen wir die gesamten unbewußten Reaktionen des Psychoanalytikers dem Patienten Gegenüber und im besonderen seiner Übertragung (Laplanche und Pontalis).
Wir werden versuchen, uns dem, was sadistisch, grausam, boshaft ist, zu nähern. Um es inj. Kristevas Worten zu sagen: Dem, was „mich dort anzieht, wo der Sinn zusammenbricht“ (1980, 8).
Wir werden einige Fälle vortragen, die uns Gelegenheit boten, die durch Extremsituationen hervorgerufene psychische Verheerung bei den