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Das zweite Treffen der Leiter der Ausbildungsinstitute und der Vorsitzenden der Ausbildungskommissionen fand am Sonntag, dem 25. Juli 1993, am Tagungsort des Amsterdamer Kongresses statt. Annähernd vierzig Leiter und Vorsitzende nahmen daran teil, wobei alle Regionen gleichmäßig vertreten waren.
Dr. Edward Weinshel übernahm den Vorsitz von Dr. Arnold Cooper und würdigte dessen bisherige Arbeit. Er erklärte, Ziel dieser Tagungen sei die Untersuchung der aktuellen Situation an den verschiedenen Instituten, ihrer unterschiedlichen Curricula, die Erfüllung der Ausbildungsstandards und die Erörterung regionaler Unterschiede in der Psychoanalyse, z.B. wie eine signifikante Zahl von Kandidaten und Fällen zu erreichen sei.
Die allgemeine Diskussion begann mit einem Überblick über die Regionen, die Schwierigkeiten hatten, Kandidaten oder Fälle zu erhalten. Viele Vertreter bemerkten, daß die Zahl neuer Kandidaten in den letzten Jahren zurückgegangen sei, und man befürchtete allgemein, daß bei anhaltendem Trend abnehmender Patientenzahlen die psychoanalytischen Standards ebenfalls sinken würden.
Ein Beispiel erregte besondere Aufmerksamkeit: ein neues unabhängiges Institut in Kalifornien rekrutierte bis zu zehnmal mehr Kandidaten als die vier bereits in dieser Region existierenden IPV-Institute. Man fragte sich, ob die niedrigeren Standards, die dieses neue Institut verlangte - das Kandidaten aufnehme, die normalerweise von IPV-Instituten als nicht geeignet abgelehnt würden - diesen Erfolg erklären könnten oder ob es auf seinen Anspruch als unabhängiges Institut mit dem Image einer jungen, zeitgenössischen Psychoanalyse zurückzuführen sei. Einige waren der Ansicht, man könnte von ihm Ideen für Verbesserungen an den IPV-Instituten übernehmen und dennoch die hohen IPV-Standards beibehalten. Die Bedeutung des ‚hohen Niveaus der Standards‘ wurde in diesem Zusammenhang ebenfalls diskutiert, und es gab eine kleine Debatte über die Wichtigkeit der Stundenfrequenz.
Die Studiengruppe von R