You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Trotz der schwierigen Wirtschaftslage und der touristischen Rezession im Vereinigten Königreich hat das Freud-Museum seine Aktivitäten in allen Bereichen weiterentwickelt und ausgedehnt. Unsere Reputation als eines der weltweit führenden Zentren der Freud-Forschung steigt jährlich, und wir bieten weiterhin Informationen und Forschungsmöglichkeiten für eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern und die Öffentlichkeit. 1992 war die höchste Besucherzahl seit sechs Jahren zu verzeichnen. Ehemalige Besucher berichten uns begeistert über ihre Erfahrung mit dem Museum. Unsere Priorität besteht weiterhin in der Beschaffung von Geldern für die Gründung einer Stiftung, um die Zukunft des Museums zu sichern.
Konservierung und Erwerbungen: Durch die Großzügigkeit Mrs. Amy Cohens und ihres verstorbenen Ehegatten, Saul, war es uns möglich, alle Bücher der Freudschen Bibliothek zu restaurieren, zu säubern und zu reparieren. Die empfindlichsten bzw. am meisten beschädigten Bücher wurden unter Verschluß genommen. Eine wesentliche Anzahl von Büchern aus der Bibliothek Dorothy Burlinghams sind der Forschungsbibliothek des Museums gestiftet worden.
Leihgaben: Die Antiquitäten, die auf einer Wanderausstellung in den USA gezeigt wurden, sind im April 1992 ins Museum zurückgekehrt. Sie wurden in 13 Ausstellungen gezeigt und hatten in einer Reihe von Museen zu Besucherrekorden geführt. Leihgaben erhielten die Ausstellungen „Muster jüdischen Lebens“, anläßlich des Berliner Festivals, sowie „Stephan Zweig“ in Salzburg und München. Über hundert Exponate wurden an die Ausstellung „Le sphinx de Vienne“ ausgeliehen, die in Kooperation mit dem Musée d'Ixelles in Brüssel veranstaltet wurde.