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„Ich würde mich heute entschließen, diesen Aufsatz in die Welt zu schicken und würde das Spektakel nicht scheuen, den er unfehlbar hervorrufen würde, aber als unübersteigliches Hindernis erhebt sich die Schranke der ärztlichen Diskretion … Entstellungen sind unstatthaft, Milderungen würden nichts helfen. Sollte das Schicksal die beiden [betreffenden Patienten, darunter die ‚Großpatientin’] … vor mir sterben lassen, so fiele das Hindernis weg.“
(Brief Freuds an das Geheime Komitee, Mitte Februar 1925)1
Angenommen, Freud habe eine Patientin behandelt, die ihm sehr viel bedeutete, die er viele Jahre lang in Analyse gehabt und wegen der er die außergewöhnlichsten Anstrengungen unternommen habe? Anhand derer er grundlegende theoretische und technische Vorstellungen entwickelt habe? Deren Krankengeschichte er niedergeschrieben, aber nie veröffentlicht habe? Um deren Person sich überdies das Zerwürfnis zwischen ihm