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In der psychoanalytischen Literatur wird recht häufig darüber diskutiert, wie die Psychoanalyse heilt, ohne eigentlich die Wirksamkeit der psychoanalytischen Therapie zu bezweifeln. So z. B. wurde 1936 auf dem XIV. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Marienbad ein Symposium über die Theorie der therapeutischen Resultate gehalten. Darunter befinden sich Stellungnahmen von namhaften Pionieren wie Edmund Bergler, Eduard Glover, James Strachey, Eduard Bibring und Melitta Schmideberg. 1978 hielten die Amerikaner zu demselben Thema eine Tagung ab. Auch auf dem XXII. Kongreß der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung 1961 in Edinburgh wurde der therapeutische Einfluß der Psychoanalyse überprüft, und im November 1991 organisierte die DPV in Wiesbaden eine Tagung über „kurative Faktoren in der Psychoanalyse“ (Eickhoff 1992). In relativ neuer Zeit haben vereinzelt Forscher ausführlich über die Wirkungsweise der psychoanalytischen Therapie geschrieben. So erlauben Sie mir, folgende Autoren zu erwähnen: Franz Alexander (1950), Bräutigam (1977), Joseph (1980), H. Adler (1984), Kohut (1976) und Gitelson (1962). Ein jüngst erschienenes Buch über die Wirkungsweise der Psychotherapie (siehe Finger-Trescher 1991) versucht, nach Freudschem Diktum „verständlich zu machen, wie die Wissenschaft es anstellt, dem Wort wenigstens einen Teil seiner früheren Zauberkraft wiederzugeben“ (Freud 1890a, 289).