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Ein Forschungsreisender, der eine als Strafkolonie eingerichtete Insel besucht, ist von deren Kommandanten aufgefordert worden, der Exekution eines Soldaten beizuwohnen. Nun steht er in einem abgelegenen Tal mit dem verantwortlichen Offizier, dem Verurteilten und einem Soldaten vor dem Apparat, mit Hilfe dessen die Exekution vorgenommen werden soll.
Der Offizier erklärt dem Reisenden mit begeistertem Eifer den Apparat und dessen Funktion. In das Räderwerk des Apparats wird eine Zeichnung „des früheren Kommandanten“ (E 107) eingelegt, auf der das Gebot steht, das der Verurteilte übertreten hat (E 103). Im Fall der Erzählung lautet es: „Ehre deinen Vorgesetzten!“ (E 104). Dieses Gebot wird dem Verurteilten mit eggenartig angeordneten Nadeln so lange „auf den Leib geschrieben“ (E 103), bis er es „auf seinem Leib“ erfahren hat (E 104) oder: bis ihm der „Verstand“ aufgegangen ist (E 108). Zuletzt wird er in eine Grube geworfen und eingescharrt. Bis in die greulichsten Einzelheiten, die zu dieser Art der Exekution gehören, wird der Reisende (und der Leser) informiert.
Der Offizier preist den Apparat als eine Erfindung des früheren Kommandanten der Insel, der aber zur Erzählzeit bereits tot ist. Er selbst hat