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Ich muss zunächst bekennen, dass meine Auffassung der Syndrome «Zwangsvorstellungen und Phobien» in zwei wesentlichen Punkten von der allgemein üblichen abweicht; ich meine nämlich: 1. dass dieselben nicht zum Bild der reinen Neurasthenie gehören,1 da die Kranken mit
diesen Symptomen ebenso häufig Neurastheniker sind als nicht, 2. dass es nicht gerechtfertigt ist, diese Zustände als Zeichen geistiger Degeneration zu betrachten, da sie sich bei Personen finden, die nicht mehr degenerirt sind, als die Mehrzahl der Neurotiker überhaupt, weil sie sich ferner bisweilen bessern und manchmal selbst einer vollstä