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Der Film Geheimnisse einer Seele wurde in einer Zeit gemacht, die Abraham und Sachs am 17. Oktober 1925 in ihrem Rundbrief aus Berlin an Ferenczi in Budapest, Jones in London und Freud in Wien so beschrieben,
„Aus Deutschland ist zu melden, daß die Diskussion der Psychoanalyse in Zeitungen und Zeitschriftennicht mehr zur Ruhe kommt. Überall findetman sie erwähnt… Natürlich fehlt es auch nicht an Angriffen. Aber ohne Zweifel war das Interesse noch nie so stark wie jetzt“1
Es war aber auch eine Zeit, in der Eitingon aus Berlin in einem Privatbrief an Freud ihn im selben Monat warnte, daß man unter den gegebenen Verhältnissen versuchen müsse, „den stetig wachsenden unterirdischen Konflikten in unserer großen Vereinigung rechtzeitig die Spitzen immer wieder abzubrechen“2.
Mit anderen Worten, im Jahre 1925 befand sich die psychoanalytische Bewegung in einer Lage, die wir wohl heute im Rückblick als eine reiche, dynamisch intensive Wachstumsperiode3 beschreiben können, die aber