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Ich konnte oft feststellen, daß dann, wenn ich narzißtische Widerstände von Patienten in der Übertragung deutete, diese mit Einfällen zu Bruchstücken der Geschichte ihrer Eltern antworteten. Dadurch können Aspekte der Geschichte des Patienten entdeckt werden, die auf das Innigste an die (re)konstruierte Geschichte der Eltern geknüpft sind. Mit anderen Worten: der intrapsychische Kampf des Patienten wird in der Übertragung Stück für Stück rekonstruiert und wird mit partiellen Aspekten der Geschichte der Eltern in Beziehung gebracht.
Müssen wir die Überschneidung beider Geschichten (die der Eltern und die des Kindes) als schlicht anekdotisch oder nebensächlich ansehen? Als Ergebnis meiner Überlegungen zu dieser Frage, habe ich beschlossen, folgende Hypothese anzubieten: der narzißtische Funktionsmodus, der in der Übertragung aufgedeckt wird, wurde seinerseits teilweise durch die Eltern übermittelt.
Was übermittelt wurde, ist nicht immer ein Inhalt; es ist im wesentlichen ein narzißtischer Modus der Konfliktlösung: die Eltern übermitteln ihren Kindern eine narzißtische Funktionsweise, auf sie selber bei ihrem Versuch zurückgriffen, um ihre eigenen intrapsychischen Probleme samt ihrer ödipalen Konflikte zu lösen.