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Beim Lesen der frühen veröffentlichten und unveröffentlichten Arbeiten Fairbairns erkannte ich, daß sie einen wesentlichen Kontext für das Verständnis seiner Theorie der Persönlichkeitsentwicklung darstellen. Die Arbeiten, die er veröffentlicht hat, sind vom Ausgangspunkt her freudianisch, aber jede von ihnen bringt einen innovativen Beitrag. In den ungedruckten Arbeiten der Jahre , als Fairbairn Dozent für Psychologie an der Universität Edinburgh war, wird seine Orientierung viel klarer. Seine philosophische Ausrichtung erweist sich als grundlegend für jede Untersuchung seiner psychoanalytischen Ideen.
Um die philosophischen Wurzeln von Fairbairns Werk herauszufinden, beschäftigte ich mich mit dem Lehrplan seines Erststudiums der psychologischen Philosophie (Mental Philosophy) an der Universität Edinburgh . Durch die Lektüre der Texte, die er damals rezipierte, wurde mir deutlich, in welchem Maße seiner Theorie der Objektbeziehungen ein dialektisches Menschenbild zugrunde liegt. Hegel erscheint dabei als die Schlüsselfigur. Ein Grundzug der Hegeischen Philosophie ist ihre Verbindung mit einem aristotelischen und nicht einem platonischen Entwurf. Fairbairn war zunächst besonders am aristotelischen Denken interessiert und setzte seine Studien über griechische