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Für André Green
„Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode”
Jeder Versuch, die analytische Methode zu definieren, sieht sich sofort mit dem Gegensatz konfrontiert zwischen dem, was der Terminus Methode an kontrollierter Organisation beinhaltet, und dem Verzicht auf Kontrolle, wie er von der freien Assoziation impliziert wird. Zweifellos war dieses Paradox der methodischen Unvernunft unumgänglich, wenn sich das Unbewuβte selbst der rationalen Erforschung erschließen sollte.
In ihrer Immanenz ist die Methode nicht von der Art zu unterscheiden, wie die Psyche selbst imstande ist, Assoziationsketten zu produzieren und anschließend eine unbewußte Logik in diesen zu erkennen. Bei längerem Nachdenken ist die Methode nicht ohne weiteres von der psychischen Theorie zu trennen, die es ermöglicht, diese Sequenzen zu interpretieren und über die Hypothese des Unbewußten zu reflektieren. Somit traf Freud mit seiner Traumdeutung (1900a) exakt den Kern der Sache: Träume zu erzählen und zu deuten, findet ihre Fortsetzung im Theoretisieren über die Arbeit, die diese hervorbringt.
Auf einer anderen Ebene stellt die Methode das Bindeglied zwischen dieser Erfindung Freuds, ihrem wissenschaftlichen Bezug (positivistischer Provenienz) und den Anforderungen der klinischen Praxis dar, die als anwendbare medizinische Technik ihre Validität zu beweisen hatte. Folglich besteht die Methode in Übereinstimmung mit dem Projekt der analytischen Kur darin, für jene Bedingungen zu sorgen, in denen sich