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Korrektheit ist das Alpha & Omega der Psychoanalyse. Angefangen bei unserer Besorgnis, Grenzen zu überschreiten, bis hin zu unserer Hoffnung, korrekte Deutungen zu finden, bemühen wir uns darum, vertrauenswürdig und hilfreich zu sein sowie das Richtige zu tun. Diese Korrektheit und Integrität treten besonders deutlich in den Bemühungen zutage, nach einer vorgegebenen und vorgeschriebenen Methode zu praktizieren. Alle Analytiker beanspruchen daher für sich, den Regelkanon der psychoanalytischen Methode zu akzeptieren und zu respektieren, was, bei richtiger Anwendung, aufgrund einer gewissen inneren Logik zu einem korrekten Ergebnis führen sollte. Anfänglich überrascht und schließlich enttäuscht haben diejenigen, die sich an dieses Konzept halten, erfahren müssen, daß wir gelegentlich nicht imstande zu sein scheinen, die Regeln zu befolgen, während ein anderes Mal eine vermeintlich strikte Einhaltung der Regeln zu wenig zufriedenstellenden Ergebnissen führt und sich in manchen Fällen das absolute Nichtbeachten der Regeln als der glücklichste Weg für eine annehmbare Lösung herausstellt. Daraus ergibt sich schließlich die Frage, ob die Methode wirklich korrekt angewendet wurde, ob unsere Regeln möglicherweise irreführend sind oder ob sich Psychoanalyse und Korrektheit, sonderbarerweise, nicht ohne weiteres miteinander vereinbaren lassen.
Die Praxis der Psychoanalyse bzw. die Anwendung der Methode bringt wie jedes nach einer Methode arbeitende Verfahren die Verpflichtung mit sich, die Regeln einzuhalten. Jedem, der wünscht, sich die Technik der Analyse anzueignen, stehen eine Anzahl von Büchern zur Verfügung, die Aufschluß über die Vorgehensweise geben. Er oder sie kann auf Erfahrungen im Bereich der Supervision, die sich mit der Untersuchung und Korrektur von Fehlern befaßt, sowie auf sein/ihr bisheriges