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Der vorliegende Jubiläumsband des Jahrbuchs der Psychoanalyse ist ein willkommener Anlaß sowohl für einen Rückblick auf 20 Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit zwischen dem Verlag frommann-holzboog und den Herausgebern des Jahrbuchs als auch für einen Ausblick in die Zukunft. Es war ein Glücksfall, daß Günther Holzboog im August 1981, sein viele Jahre zurückreichendes verlegerisches Interesse an der Psychoanalyse vertiefend und einem Notstand abhelfend, einen bruchlosen Übergang des Jahrbuchs aus dem Verlag Hans Huber, Bern, in den Verlag frommann-holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt, ermöglichte, dessen großartiges Programm mit seiner Bindung an die Europäische Aufklärung den seit 1972 für die Redaktion verantwortlichen Herausgebern, Wolfgang Loch und mir, das Gefühl vermittelte, mit der Psychoanalyse am richtigen Platz zu sein. Mit dem ersten, im neuen Verlag erschienenen Band 13 begann durch die Zuwahl von Hermann Beland die Erweiterung des Herausgeberkreises, die 1992 mit Albrecht Kuchenbuch und Ludger M. Hermanns und 1995 mit Ilse Grubrich-Simitis fortgesetzt wurde. Seit 1981 sind, gewiß eine stolze Bilanz, nicht weniger als 31 Bände und 13 Beihefte entstanden. Ein 1995 erschienenes, inzwischen ergänzungsbedürftiges Gesamtverzeichnis gibt über die vielfältigen Inhalte eindrucksvoll Auskunft. Niemand wird bezweifeln, daß sich höchst maßgebliche, sowohl klinische als auch nicht-klinische, Arbeiten darunter befinden, nicht zuletzt Beiträge zur Geschichte der Psychoanalyse, die den 1993 gewählten Untertitel „Beiträge zur Theorie, Praxis und Geschichte” rechtfertigen, ausgewiesen u. a. durch einige Erstveröffentlichungen von Freud-Texten, Anna Freuds Dankadresse an die Johann Wolfgang Goethe-Universität anläßlich ihrer Ehrenpromotion 1982 und K. R. Eisslers oft zitierten Kommentar zum Briefwechsel Freud/Jung. Die Großzügigkeit, mit der Günther Holzboog bereit war, auf jede verlegerische Zensur zu verzichten und der Redaktion alle Freiheiten einräumte, Entscheidungen zu tre