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Jawohl, ich mache Bilder und Plastiken und zwar von jeher, seit ich zum erstenmal gezeichnet und gemalt habe, um die Wirklichkeit anzuprangern, um mich zu verteidigen, um mich zu ernähren, um stärker zu werden, auf daß ich mich besser verteidigen und besser angreifen kann, um einen Halt zu haben, um auf allen Gebieten und Einrichtungen möglichst vorwärts zu kommen, um mich des Hungers, der Kälte, des Todes zu erwehren, um möglichst frei zu sein, frei für das Bestreben, mit den Mitteln, die mir heute als die geeignetsten erscheinen, meine Umgebung besser zu sehen und zu verstehen, besser zu verstehen, damit ich in höchstem Maße freier bin.
Hände, die Leere haltend: Dieser (alternative) Titel von Alberto Giacomettis Skulptur Der unsichtbare Gegenstand (vgl. Abb. 1 u. 2) umreißt einen Aspekt psychischer Wirklichkeit, der sich mir in der Auseinandersetzung mit Giacomettis Werk, insbesondere seinen Skulpturen von ungefähr 1947 bis 1952 (in denen ich, wie manch andere, den Höhepunkt seines Schaffens sehe) als erhellend herauskristallisierte. Zugleich scheint dieser Titel eine treffende Metapher für Prozesse, die wir aus der analytischen Situation kennen. Der französische Titel Mains tenant le vide birgt darüber hinaus das Prekäre des Vorgangs, indem man ihn auch hören kann als „Maintenant le vide” [jetzt die Leere]. Wie ähnlich also