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Meine Damen und Herren!
Es ist für mich eine große Ehre, hier im Karl Abraham-Institut vor der Berliner Psychoanalytischen Vereinigung sprechen zu dürfen. Zuerst fühle ich mich verpflichtet, Sie zu bitten, geduldig mit mir zu sein, weil mein Deutsch wirklich sehr gebrochen ist. Ich bewundere oft die Anständigkeit der Deutschen, denn wenn ich meine Sprachschöpfungen ins Tschechische zurückübersetze, kann ich nicht glauben, daß Sie mich weder auslachen noch auf mich schießen. Na, auf zu dem Sprachabenteuer …*
Ich sagte Herrn Hermanns eine kasuistische Mitteilung zu. Da er auf einen Titel drängte, hatte ich in der Eile keinen besseren Einfall als eine Variation von Winnicotts berühmtem Artikel über den Haß in der Gegenübertragung. Als ich über das Material der Patientin, die ich Ihnen vorstellen möchte, nachdachte, war ich ziemlich überrascht. Und so möchte ich jetzt mit Ihnen über die Einflüsse der äußeren Realität auf den psychoanalytischen Prozeß nachdenken. Ich will zeigen, wie sich die Realität in der Gegenübertragung Geltung verschafft und welche Gefahren dies mit sich bringen kann.
Jede Psychoanalyse findet unter gewissen äußeren politischen, rechtlichen, ökonomischen und sozialen Bedingungen sowie materiellen, räumlichen