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Bevor ich im Folgenden auf die ‘Romances’ - die vier spätesten Stücke Shakespeares - eingehe, sei eine Reflexion vorangestellt, die Shakespeares Sprache betrifft. Charakteristisch ist ihr ständiges Oszillieren zwischen konkret und abstrakt, was sich in zahlreichen „puns” (Wortspielen) äußert. Diese treten vor allem im Hamlet in Erscheinung - demjenigen Drama, in dem die Spannung zwischen den Worten - Hamlets „words, words, words” (II, 2, 191) - und den Handlungselementen besonders groß ist. Polonius fragt Hamlet nach seiner Lektüre, und als ihm Hamlets Hinweis auf die Worte unbefriedigend erscheint, fragt er weiter: „What is the matter, my lord?” - „Between who?” fragt Hamlet zurück und kompliziert damit den Sachverhalt immer mehr. In diesen drei Zeilen Dialog werden verschiedene Abwehrschichten sichtbar, die einen dem Stück zugrundeliegenden kriminellen Tatbestand - Mord und Inzest - erst allmählich sichtbar werden lassen: zuerst die Worte, dann die Frage nach dem Inhalt („the matter”), und erst zuletzt die Frage, wer mit wem etwas „hatte” - was auf die Königin und Claudius zielt. Aber auch in der auffallend häufigen Erwähnung des Wortes „matter” - insgesamt sechszehnmal, wie Ferguson (1985) nachgewiesen hat - klingt die Frage nach der Schuld oder Mitschuld der Mutter über die sprachliche Verbindungslinie materia/mater/matter immer mit an.1 Solcher Sprachgebrauch verdient das Attribut idiosynkratisch, und diese Feststellung gilt auch für