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»Nur fand ich es unverständlich und verdrießlich, daß von jener merkwürdigen Leistung niemals zwischen uns die Rede war« (Freud 1892-3a, 7) - so Sigmund Freud 1892/3, nachdem er einer jungen Frau mittels hypnotischer Suggestion dazu verholfen hatte, ihr Neugeborenes stillen zu können, was sie zuvor nicht vermochte. Freud teilt uns mit seinem Verdruß und seinem Unverständnis die Manifestationen mit, die er von seiner Gegenübertragung bewußt fassen kann. Bei seiner Patientin stellt er die Diagnose einer Charakterperversion und benennt als ein Charakteristikum einen »Kitzel, das Schlechte zu tun« (1892-3a, 14f). Manifest stellt er keinen Zusammenhang zwischen seinen Übertragungs- und Gegenübertragungsbeobachtungen her - wie sollte er auch in einer Zeit, in der er die analytische Methode erst zu entwickeln begann und die Entdeckung der Übertragung und gar erst der Gegenübertragung noch ausstanden. Wenn ich trotzdem meinen Beitrag mit dieser ersten Kasuistik in den Gesammelten Werken Sigmund Freuds beginne, dann deshalb, weil er bereits wesentliche Elemente für unser Thema beschreibt und diese sich in der relativ übersichtlichen Situation