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Ich bin den Initiatoren und Organisatoren dieser 10. Karl-Abraham-Gedenkvorlesung sehr dankbar für die Gelegenheit, meine Verbundenheit mit Freuds großem Schüler und Freund auszudrücken. Wie jeder der heute lebenden Analytiker habe ich von ihm gelernt, analytisch zu denken und zu arbeiten, und ich empfinde es als eine große Ehre, als Mitglied des Karl-Abraham-Instituts zu Ihnen zu sprechen. Es sind drei Gedankenlinien, die ich im folgenden verbinden möchte. Karl Abrahams wissenschaftliche Haltung, sein Forschungsinteresse an den infantilen Vorläufern erwachsener Psychosen, seine genetisch orientierten Charakterstudien, seine eigenen Charakterzüge aus Freuds Perspektive sowie seine knappe klinische Studie »Zur narzißtischen Bewertung der Exkretionsvorgänge in Traum und Neurose« (1920) sollen die Untersuchung der Einsetzung pathologischer Strukturen begleiten (1). Mit der Frage nach den Einsetzungen jener Strukturen, die wir hinter Fixierungen oder pathologischen Organisationen vermuten,