You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Es ist für mich eine große Ehre, zur Wolfgang-Loch-Gedächtnisvorlesung eingeladen worden zu sein.
Seine Gelehrtheit, seine Kultur, seine Menschlichkeit offenbaren sich in der Vielfältigkeit, Unterschiedlichkeit und Reichhaltigkeit seiner Arbeiten.
Seine Weitsicht, die Größe seiner Persönlichkeit verband sich mit bemerkenswerter Diskretion und übergroßer Bescheidenheit.
Die Fülle seiner Interessen haben die Wahl meines Themas sowohl erschwert (sich der geistigen Höhe seiner Überlegungen zu nähern) wie vereinfacht, da er auf viele Fragen Antworten wusste.
Ich habe ihm zu Ehren ein offensichtlich sehr abgenutztes Thema gewählt, das heutzutage jedoch nicht oft genug wieder aufgegriffen werden kann, weil in dieser Welt voller Wirbel in der wir leben, welche mehr denn je zu diesem von Paul Valéry beschworenen »verrückten Karneval« geworden ist, die Haltepunkte verloren gegangen sind.
Ich habe mir also vorgenommen, Sie mit der Frage, »Was ist mit dem Vater?«, zu beschäftigen.